Freiheitsentziehende Maßnahmen reduzieren

Fixierungen  gehören zu den schwersten Eingriffen in die Menschenrechte, das gilt ganz besonders für körpernahe Fixierung. Bauchgurte, etwa im Bett und am Stuhl, aber auch unnötige Bettgitter sowie Psychopharmakagabe zur Ruhigstellung, Stecktische und abgeschlossene Türen greifen empfindlich in die Freiheitsrechte und das -empfinden eines Menschen ein. In verschiedenen Projekten (z.B. ReduFix, Mehr-Freiheit-wagen) konnte gezeigt werden, dass durch eine multifaktorielle Intervention auf einen Teil von körpernahen Fixierungsmaßnahmen ohne negative Konsequenzen für die Bewohner verzichtet werden kann. Vor allem Fixierungen, die Stürze oder ein Weglaufen der Bewohner verhindern sollten, konnten teils vollkommen vermieden werden.

 

Die Fortbildung zur Reduzierung freiheitsentziehender Maßnahmen wird den Teilnehmern und Teilnehmerinnen das gewonnene Wissen vorstellen, um anschließend in einen Austausch und eine Diskussion darüber zu kommen, welche Gedanken und Ansätze auch für die eigene zielführend sein könnten.

 

 

 

 

 

Kontakt:

 

inverso. 

André Hennig
Bebelstr. 56
55128 Mainz

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